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Gemeinde Beromünster
Fläcke 1
6215 Beromünster
Tel. 041 932 14 14
Fax 041 932 14 19
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Öffnungszeiten
08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr

Palmsonntag

"Hosianna - Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn"

 




 

 

 

 

Biblischer Bezug
Die letzten Tage Jesu in Jerusalem

nach Markus, Kp 11 ff
Als sie in die Nähe von Jerusalem kanem, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schichte er zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen:
"Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wernn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf em noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! .......
Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Strasse aus; andere rissen auf den Feldern Zweige ab und streuten sie auf den Weg.
Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!




Tradition - Das Palmen binden
An vielen Orten wird der Palmsonntag festlich begannen. Das Palmen binden hat in der Zentralschweiz einen hohen Stellenwert. Eltern und Erwachsene binden mit ihren Kindern und Jugendlichen Palmen. Es entstehen wunderbare Kunstwerke in Form von Palmstangen, Palmwedeln, -büschen oder  Palmringen.
Das Grünzeug, welches dazu verwendet wird besteht aus 7 Arten:
Buchs - Föhre - Eibe - Stechpalme - Sevi - Wacholder und Haselruten.
Meistens steckt man drei Haselruten ein, als SymboL der Dreifaltigkeit <
Dir Ringe symbolisieren Ewigkeit und Verbundenheit.
Dazu kommen Äpfel oder Eierschalen als Symbol des Lebens. Rote oder violette Bänder schmücken die Stangen.
Vor dem Gottesdienst werden die Palmen gesegnet und in einer fröhlichen Prozession ziehen die Kinder und Erwachsenen mit den Palmen in die Kirche. In Gedanken begleiten sie Jesus, der von der Volksmenge begleitet wurde mit dem Hosana-Ruf.
Ein neues Zweiglein wird nachher beim Kreuz in der Wohnung aufgesteckt. Die Palmstangen bleiben bis zur Christi Himmelfahrt draussen, dann verwendet man die Zweige zum Verbrennen, vor allem wenn Gewitter aufziehen.

 

 

 

in unserer Pfarrei

Das Palmbinden hat in unserer Pfarrei eine grosse Tradition. Am Samstag-Nachmittag versammeln sich Jung und alt zum Palmbinden. Eine Gruppe Frauen bereitet das Material vor, sodass das Werken ziemlich zügig vorangeht. Mit viel Freude machen sich die Kleinen und Grossen zusammen mit den Helfer und Helferinnen an die Arbeit und binden ihre Palmen. Zum Abschluss gibt es ein feines Zobig. 
Lassen Sie sich dieses gemeinsame Werken nicht entgehen. Im Pfarreiblatt finden Sie zu gegebener Zeit alle Detailangaben.

Am Palmsonntag versammelt sich die Pfarrei zur Palmweihe auf dem Schulhausplatz und zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche.
Anschliessend findet das traditionelle Risottoessen zugunsten von benachteiligten Menschen statt. Der Kirchenrat sucht ein Projekt aus, welches mit dem Erlös unterstützt wird.
Beim gemeinsam Essen wollen wir uns bewusst werden, dass wir immer genug zu essen haben und durch eine freiwillige Spende an jene Menschen denken, die zuwenig haben oder auf der Schattenseite des Lebens stehen.