HOME | Gemeinde Beromünster E-mail Drucken

Translator


Gemeinde Beromünster
Fläcke 1
6215 Beromünster
Tel. 041 932 14 14
Fax 041 932 14 19
E-mail

Öffnungszeiten
08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr




Das Pfarreiblatt vom 1. 31. Mai 2017 finden Sie hier:   Pfarreiblatt_Mai_2017.pdf

_________________________________________________________________________________________________________

          

Pastoralraum Michelsamt


Beromünster, 23. März 2017


Weitere Etappen kurz vor Abschluss


Im Januar 2016 starteten die fünf Michelsämter Pfarreien und Kirchgemeinden mit der Projektarbeit zum zukünftigen Pastoralraum LU 6. Die Projektgruppe (u.a. bestehend aus je einem Pfarreimitglied aller Pfarreien) arbeitete im letzten Jahr intensiv an der Ausarbeitung des Pastoralkonzeptes, die Arbeitsgruppe der Kirchenräte befindet sich auf Kurs.

Das Pastoralkonzept ist der „Wegweiser“ wie wir gemeinsam das kirchliche Leben in unseren Pfarreien in den nächsten Jahren begehen wollen. Aufgrund der vorangehenden Analyse ergaben sich für den zukünftigen Pastoralraum neben den vier vom Bistum vorgegebenen Schwerpunkte Diakonie, Glaubensbildung Erwachsener, Initiationssakramente sowie der Gemeinschaftsbildung, zwei weitere wichtige Arbeitsfelder: Die Jugendarbeit sowie die Altersseelsorge sollen in den nächsten Jahren über den ganzen Pastoralraum hin einen neuen Stellenwert bekommen.

Begleitgruppe
Um das Pastoralkonzept breit abzustützen beurteilte im Februar eine Echogruppe die bisherige Projektarbeit. Die sogenannte Begleitgruppe diskutierte an zwei Abenden zusammen mit der Projektgruppe intensiv über Anregungen und Wünsche aus allen Pfarreien. Kleinere Anpassungen wurden am Konzept noch vorgenommen. „Es freut mich sehr, dass das Pastoralkonzept bei der Begleitgruppe positiv aufgenommen wurde“, sagt Projektleiterein Theres Küng. „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zum zukünftigen Pastoralraum Michelsamt sind“.

Errichtung des Pastoralraumes Michelsamt am Samstag, 25. November 2017
In einem feierlichen Gottesdienst wird Bischof Felix Gmür den Pastoralraum Michelsamt errichten. Für den Errichtungsgottesdienst und zur anschliessenden Feier am Samstag, 25. November 2017 ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Bitte reservieren Sie sich den Samstagnachmittag/Abend, weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Was passiert noch bis zum November?    
Im Juni soll das Pastoral- und das Organisationskonzept an das diözesane Pastoralamt zur Genehmigung eingereicht werden. Weiter klärt eine Arbeitsgruppe die Zusammenarbeit der fünf Kirchgemeinden im zukünftigen Pastoralraum Michelsamt. Die Kirchenräte haben entschieden, ihre Zusammenarbeit in einem Vertragswerk zu regeln, eine Fusion aller Kirchgemeinden steht momentan nicht zur Diskussion. Über den Vertrag können die Pfarreimitglieder an den Kirchgemeindeversammlungen im Herbst befinden.

Und ab dem 25. November 2017 starten wir mit dem neuen Pastoralraum Michelsamt – gemeinsam in die Zukunft!
Susan Schärli, Projektsekretärin zuk. Pastoralraum Michelsamt

______________________________________________________________________________________________________________

Pastoralbesuch von Bischof Felix im Michelsamt

Über die Jahre verteilt besucht Bischof Felix mit der Diözesankurie die Pfarreien im Bistum Basel. Am Dienstag, 25. Oktober reiste er ins Michelsamt und kam zunächst mit den Seelsorgenden ins Gespräch über die Zusammenarbeit im Team und in den Pfarreien. Danach zeigten er, Bischofsvikar Ruedi Heim und Pastoralamtsverantwortlicher Joachim Köhn grosses Interesse am Projekt für den Pastoralraum LU 6. Nicht nur die ehrlichen Antworten sondern auch Humor und Charme des Bischofs beeindruckten und öffneten die Herzen der Projektgruppenmitglieder, die für diesen Teil des Gesprächs eingeladen worden waren.


Gottesdienst mit Bischof Felix in Rickenbach

Um 18 Uhr durften die Pfarreiangehörigen aller Michelsämter Pfarreien Bischof Felix zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha in Rickenbach empfangen. Mit den Predigtworten von Bischof Felix „Einer ordne sich dem anderen unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus“ ermutigte er alle Pfarreiangehörige, sich auch im neu zu erstellenden Pastoralraum unterzuordnen, um so die wahre Liebe dem Gegenüber sichtbar zu machen. Er forderte alle auf, den Glauben ins Spiel kommen zu lassen, damit das Reich Gottes Wirklichkeit werde im Beten, Handeln und Lieben.

Beim anschliessenden Apéro im Pfarrsaal „ordnete“ sich Bischof Felix unter die Pfarreiangehörigen; kurze persönliche Gespräche, Dankesworte oder aber die Bitte um einen Segen waren möglich und bereicherten das Zusammentreffen mit Bischof Felix.




Austausch mit den Kirchenrats-Gremien

Am Abend stand die Diözesankurie den Kirchenrats-Gremien der fünf Kirchgemeinden für Fragen zur Verfügung. Die Ausgestaltung der künftigen Zusammenarbeit zwischen den Kirchenräten liegt allein in deren Obhut; die Kurie konnte jedoch mit dem weiten diözesanen Blick interessante Informationen geben. Alle stattgefundenen Gespräche waren wertschätzend und hätten noch lange weitergeführt werden können; bleiben wir im Sinne von Bischof Felix dran und begegnen wir uns in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus und voreinander.
Silvia Huber, Theres Küng

______________________________________________________________________________________________________________

Zwischenbericht Projekt Pastoralraum LU 6


Wussten Sie, dass in Schwarzenbach ein Drittel der Bevölkerung jünger als 20 Jahre ist? Wussten Sie, dass es in Neudorf in den letzten drei Jahren doppelt so viele Taufen gab als Beerdigungen? Oder, dass es in Rickenbach in etwa gleich viele Einzelhaushalte wie Haushalte mit vier und mehr Personen gibt? Diese und weitere Erkenntnisse sind das Ergebnis der ersten Projektmonate.


Analyse gesellschaftliches Umfeld
Die Arbeiten am Projekt Pastoralraum begannen für die Projektgruppe im Januar. Mit viel Fleiss las sie sich durch Statistiken und vorhandenen Zahlen der politischen Gemeinden Beromünster und Rickenbach. Weiter wurden wirtschaftliche, Berufs- und Altersstrukturen der beiden Gemeinden erörtert. Da die fünf Kirchgemeinden sich auf zwei politische Gemeinden verteilen, sind die Zahlen für die einzelnen Kirchgemeinden nicht in jedem Bereich feststellbar.


Analyse der Pfarreien
Teilweise war es ein mühsames Zusammensuchen einzelner Daten durch die Pfarreisekretärinnen, ein andermal hat die Projektgruppe die Pfarreien quer auf ihre Gruppierungen hin „durchleuchtet“. Wie viele Gläubige wohnen in den Pfarreien? Wie setzt sich die Alterspyramide zusammen? Was wird in den Pfarreien angeboten, wer ist dafür verantwortlich? Was für Traditionen gibt es in den einzelnen Pfarreien? Auch das Erfassen der personellen Situation und der finanziellen Mittel gehörte zur „Datenerhebung“. Die Analyse all dieser gesammelten Daten hilft den Projektmitgliedern, die einzelnen Pfarreien präziser kennen zu lernen und Auffälligkeiten herauszuarbeiten. Einige Erkenntnisse sind beispielsweise:
- Die Katechetinnen arbeiten bereits über die Pfarreigrenzen hinaus.
- Freiwillige engagieren sich oft in mehreren Gruppierungen.
- Gottesdienste mit anschliessendem gemeinschaftlichem Angebot (Chelekafi, Chilbi, Fastensuppe) sind gut besucht.
- Frauenvereine nehmen diakonische Aufgaben der Pfarrei wahr.
- Die Pfarrei Pfeffikon hat Erfahrung in ökumenischer Zusammenarbeit.
- In der Pfarrei Neudorf nehmen überdurchschnittlich viele junge Familien .


Bereits gute Zusammenarbeit der Pfarreien
Die Projektgruppe darf festhalten, dass die fünf Pfarreien mit dem zukünftigen Pastoralraum nicht bei null anfangen. Denn die fünf Pfarreien haben eine gemeinsame jahrhundertealte Geschichte und diese kann stark machen im Bewusstsein: „Wir gehören zusammen“. Auch in der jüngeren Geschichte gibt es bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit durch den ehemaligen Seelsorgeverbund Beromünster-Neudorf-Schwarzenbach. Zudem ist es selbstverständlich, für viele Anlässe die Angehörigen der Nachbarpfarreien einzuladen (Bibelnachmittag, Anlässe des Frauenbundes u.a.)


Vieles ist da!
Die Analysen dienen als Grundlage für den nächsten Teil der Arbeit, nämlich die Ausarbeitung des Pastoralkonzeptes. Das Konzept wird festhalten, wie wir Kirche sein wollen hier und heute. Es geht nicht um neu zu schaffende Angebote, sondern dem, was schon da ist, neue spirituelle Kraft zu verleihen. Insbesondere die diakonischen Aufgaben (Zuwendung zu den Mitmenschen), die Erwachsenenbildung, die Initiationssakramente (Taufe, Erstkommunion, Firmung) und die Gemeinschaftsbildung sollen mehr ins pfarreiliche Blickfeld gerückt werden. Und somit auch die Arbeit der vielen Freiwilligen, die ja Kirche sind und leben.


Projektleitung zukünftiger Pastoralraum LU 6, Juni 2016


Projektarbeit
Die Projektarbeit kann man grob in 3 Teile unterteilen: die Analyse der gesellschaftlichen, kirchlichen und staatskirchenrechtlichen Situation; die Ausarbeitung des Pastoralkonzeptes und in die Ausarbeitung des Organisationskonzeptes.

Was ist ein Pastoralraum?
Ein Pastoralraum umfasst die gesamte Seelsorge der beteiligten Pfarreien. Das pastorale (seelsorgliche) Angebot wird pfarreiübergreifend angeboten und wahrgenommen. Die Zusammenarbeit der Seelsorgenden, Katechetinnen und anderer Beteiligter wird möglichst zweckmässig organisiert. Die Pfarreien arbeiten verbindlich und auf Dauer zusammen.

Nächste Schritte des Projektes:
- Abschluss der Analysen sowie deren Interpretation
- Ausarbeitung des Pastoralkonzeptes
- Wo nötig werden Untergruppen/Fachgruppen gebildet.


… und übrigens, den Namen des zukünftigen Pastoralraumes LU 6 wird die Projektgruppe erst bei der Ausarbeitung des Organisationskonzeptes festlegen.

 


Die Projektgruppe


                                

v.l.n.r.: Susan Schärli-Habermacher (Projektsekretärin), P. Bruno Oegerli SOB (Pfarrei St. Stephan, Beromünster), Theres Küng (Projektleitung), Silvia Achermann (Pfarrei St. Mauritius, Pfeffikon), Therese Hüsler-Wey (Pfarrei St. Peter und Paul, Schwarzenbach), David König (Pfarrei St. Agatha, Neudorf) und Hans-Ruedi Häusermann (Projektberater). Auf dem Bild fehlt Thomas Estermann (Pfarrei St. Margaretha, Rickenbach)


Am Donnerstag, 10. März 2016 fand in Neudorf der Informationsabend zum Pastoralraumprojekt LU6 statt.

Wir danken für das grosses Interesse der Pfarreiangehörigen, wie es mit den fünf michelsämter Pfarreien in den nächsten Jahren weiter geht!

Der Bericht vom 17. März 2016 im Anzeiger Michelsamt Pastoralraum_Michelsamt.pdf

 

Die Powerpoint-Präsentation vom Informationsabend vom 10. März 2016 finden Sie hier: Informationsabend.pdf