Energie sparen

Der Bund hat mit der Kampagne „Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht“ zum Energie sparen aufgerufen. Die Gemeinde Beromünster will dazu Ihren Beitrag leisten.

Inzwischen hat der Gemeinderat konkrete Massnahmen beschlossen. Ziel ist es, den internen Energiebedarf zu reduzieren.
Es wurden unter anderem folgende Massnahmen beschlossen:

Raumwärme: Die Temperatur in den Räumen der Gemeindeverwaltung und der Schulen wird gesenkt. Der Richtwert beträgt 20 Grad. Die Temperatur in nicht oder selten genutzten Räumen (Treppenhäuser und Flure - sofern sie nicht als Gruppenräume dienen - Lagerräumen, usw.) wird auf 7 bis 13 Grad reduziert. In Sporthallen wird die Temperatur auf 17 Grad gesenkt. Die Rollladen und Storen werden nach Betriebsschluss geschlossen.

Wasser: Die Warmwasserhähne in den WC der Gemeindeverwaltung werden abgestellt. In den Schulhäusern kann jetzt schon mehrheitlich nur Kaltwasser genutzt werden. Die Temperatur der Boiler wird auf 60 Grad reduziert.

Lüftung: Der Luftaustausch erfolgt durch Stosslüftung. Auf das Kippen oder Offenhalten der Fenster wird verzichtet.

Beleuchtung allgemein: Nur genutzte Räume werden beleuchtet. Die Leuchtmittelleistung wird, wo möglich, gesenkt und die Schaltdauer bei Lichtbewegungsmeldern reduziert.

Strassenbeleuchtung: Die Strassenbeleuchtung wird - dort wo die Gemeinde zuständig ist - im nächsten Jahr (unter Vorbehalt der Zustimmung zum Budget 2023) auf dem ganzen Gemeindegebiet durch LED-Lampen ersetzt.

Weihnachtsbeleuchtung: In Absprache mit dem Gewerbeverein, dem Ortsmarketing 5-sterne-region.ch und der Korporation Beromünster, werden die Einschaltzeiten der Weihnachtsbeleuchtung im Fläcke und dem Weihnachtsbaum von täglich 11 auf 5 Stunden gekürzt. Zum Einsatz kommen modernste LED-Leuchtmittel, mit denen der Stromverbrauch um das Vielfache reduziert wird.

Elektronische Geräte: Nicht genutzte Geräte werden vom Strom genommen.

Diese Energiereduktionen sind teilweise bereits umgesetzt oder lassen sich rasch und ohne einschneidende betriebliche Auswirkungen umsetzen.

Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Liegenschaftsverwaltung, der Hauswarte beziehungsweise der Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und Räume.

Wie viel Energie die Gemeinde mit der Umsetzung der Massnahmen einsparen kann, lässt sich nicht in absoluten Zahlen sagen. Dies hängt unter anderem von der Witterung und den Aussentemperaturen ab. Fachexpertinnen und Fachexperten gehen davon aus, dass alleine durch die Reduktion der Heiztemperatur um ein Grad Celsius sechs Prozent der Energie gespart werden kann.

Sie können ebenfalls dazu beitragen. Letztlich ist es die Summe von kleinen, wenig einschränkenden Massnahmen, die einen grossen Unterschied machen. Umso wichtiger ist es, dass auch Gewerbebetriebe, die Industrie und Private haushälterisch mit der Energie umgehen und den Verbrauch im Alltag senken.
Informationen zur aktuellen Situation sowie Energiespar-Tipps für Private und Unternehmen finden Sie auf der Webseite Mangellage Energie des Bundes. Helfen auch Sie mit!

Was ist eigentlich eine Strommangellage? Wie kann es dazu kommen und welche Massnahmen würden getroffen? Das Erklärvideo des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) gibt Antworten.

Kampagne Bund

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