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Gemeinde Beromünster
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24.11.2010 Abklärungsprojekt "Michelsamt gemeinsam"...
vom 01.12.10 - 08:11:02

Startveranstaltung mit allen Gemeinderätinnen und -räten.


Am Mittwoch, 17. November wurde in Neudorf das Projekt "Michelsamt gemeinsam" gestartet. Begrüsst werden konnte neben Beromünster, Neudorf und Pfeffikon erstmals auch Rickenbach. Die Gemeinde wurde als gleichberechtigter Partner, mit allen Rechten und Pflichten, ins Projekt "Michelsamt gemeinsam" aufgenommen.

Als Gastgeber begrüsste Martin Schlegel, Gemeindepräsident von Neudorf, die vereinigten Gemeinderäte, das oberste Gremium und letzte Entscheidungsinstanz des Projekts: "Wir sind hier, weil uns das Michelsamt gefällt und weil wir uns dafür einsetzen möchten, dass die ideale Wohnsituation, die intakte Umwelt, unsere Dienstleistungen und Infrastrukturen auch in Zukunft in einem optimalen Zustand erhalten bleiben."


Die Region stärken

Manch eine Person frage sich: "Warum schon wieder Abklärungen?" In seiner Antwort verwies er auf die Initiative in Neudorf, die Umfrageergebnisse in Rickenbach und Pfeffikon, die letztlich alle zum Ziel hätten, diese schöne Region zu erhalten und im Miteinander zu stärken. "Gemeinsam möchten wir nun abklären, ob sich ein Zusammengehen der Gemeinden Beromünster, Neudorf, Pfeffikon und Rickenbach lohnt. Am Ende werden nicht nur wir entscheiden, sondern die Bevölkerung in den vier Gemeinden."


Arbeit in 12 Fachgruppen

Projektleiterin Yvonne Hunkeler, BDO AG, erklärte in der Folge die Projektorganisation, das Aufgabengebiet und die Projektphasen mit Zeitplan usw. Nach dem Organisationsaufbau beginne mit der Kick-off-Veranstaltung bereits Phase 2: die sogenannte Abklärungsphase. In 12 Fachgruppen werden unter der Leitung je eines Ratsmitglieds die Grundlagen für den Ab-stimmungsentscheid der Bevölkerung erarbeitet.


Zweckmässige Lösungen finden

"Ergibt die Zusammenlegung der vier Gemeinden Synergien oder entstehen Mehrkosten, besteht Investitionsbedarf? Wie sind die Schulen organisiert, wie Behörde und Verwaltung?" Solche Fragen und viele mehr müssten bis zum März 2011 beantwortet sein. Die Projektleiterin verwies auf die unterschiedlichen Dienstleistungsstandards in den vier Gemeinden: "Die Fachgruppen sind angehalten, die zweckmässigste Lösung für die fusionierte Gemeinde aufzuzeigen." Ende März 2011 soll der Schlussbericht der Fachgruppen vorliegen.


Mitwirkung der Bevölkerung

“Im Projekt ist ein breites Mitwirkungsverfahren der Bevölkerung vorgesehen", erklärte Charly Freitag, Gemeindepräsident von Beromünster. Die erarbeiteten Ergebnisse aus den Fachgruppen werden an verschiedenen Veranstaltungen mit der Bevölkerung diskutiert. Alle Ergebnisse aus der Bevölkerungsdiskussionen und den Verhandlungen mit dem Kanton werden in den Schlussbericht und den Fusionsvertrag einfliessen.


Vernehmlassungsverfahren

"Geplant ist, dass nach den Sommerferien alle Stimmberechtigten noch einmal aufgerufen werden, ihre Meinung einzubringen", so Charly Freitag. Schlussbericht und der Fusionsvertrag gehen dann in allen vier Gemeinden in die Vernehmlassung. Anschliessend erfolgt die Auswertung der Vernehmlassungs-Ergebnisse. Erst danach wird die definitive Abstimmungsbotschaft mit Fusionsvertrag verfasst. Charly Freitag: "An der geplanten Abstimmung vom 27. November 2011 geht es um einen wichtigen Entscheid für das ganze Michelsamt und jede einzelne Gemeinde. Für diesen Entscheid möchten wir die Stimmberechtigten schon während des Abklärungsprozesses einbinden."



Der Projektsteuerungsausschuss:
Charly Freitag, Gemeindepräsident Beromünster
Martin Schlegel, Gemeindepräsident Neudorf
Christian Merz, Gemeindepräsident Pfeffikon
Roland Häfeli, Gemeindepräsident Rickenbach


Auskunft erteilt: Charly Freitag, Gemeindepräsident Beromünster, Tel 041 932 14 33, Mail