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Gemeinde Beromünster
Fläcke 1
6215 Beromünster
Tel. 041 932 14 14
Fax 041 932 14 19
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Öffnungszeiten
08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr

Gesamtrevision Ortsplanung

 

Gemeinsam Weichen für die zukünftige Entwicklung stellen

Ungefähr alle 10 Jahre überarbeiten die Gemeinden ihre Bau- und Zonenordnung. Damit ver-bunden wird eine Standortbestimmung und eine Neuausrichtung für die Zukunft. Die Revision der Bau- und Zonenordnung ist eine Chance, die es zu nutzen gilt. Welche Siedlungsentwick-lungen wollen wir? Wie können wir den Verkehr weiterhin bewältigen und die Lebensqualität verbessern? Wie können wir zu unserer Natur und zur Landschaft Sorge tragen?

Für all diese Fragen wollen wir eine Antwort finden. Beromünster will seine Standortqualität als regionaler Wohnschwerpunkt nutzen und eine angemessene Entwicklung fortsetzen. Beromünster soll die vielfältigen Ortsteile in Wert setzen, ihre Identitäten bewahren und gemein-sam als starke Gemeinde auftreten. In diesem Sinne gilt es, eine qualitative Entwicklung anzustreben und Themen wie Siedlung, Verkehr und Landschaft aufeinander abzustimmen. Mit dem räumlichen Entwicklungskonzept (REK) und der Revision der Ortsplanung soll für die angestrebte Entwicklung und Positionierung der Grundstein gelegt werden.

I. Räumliches Entwicklungskonzept REK (Kommunales Siedlungsleitbild)

Das räumliche Entwicklungskonzept (REK) bildet die Grundlage für den Start der Ortsplanungsrevision. Die räumliche Ausdehnung der Gemeinde hat sich durch die Fusion der Ort-steile Beromünster, Gunzwil, Neudorf und Schwarzenbach in den letzten Jahren stark verändert. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die einzelnen kommunalen Raumordnungen zu vereinen und gemeinsam eine koordinierte Entwicklung und Stärkung der Gemeinde anzustreben.

Dafür wurde ein räumliches Entwicklungskonzept (kommunales Siedlungsleitbild) erstellt, in dem die Rahmenbedingungen sowie die räumlichen und thematischen Entwicklungsschwerpunkte definiert wurden. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Beromünster waren eingeladen, sich im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens vom 15. September bis 15. November 2014 zu den vorliegenden Entwürfen zu äussern. Zudem haben auch verschiedene kantonale Dienststellen eine Stellungnahme abgegeben. Der Gemeinderat hat das räumliche Entwicklungskonzept am 16. April 2015 verabschiedet.


II. Ortsplanungsverfahren (Nutzungsplanung)

Zur Zeit ist umfassende Überprüfung und Anpassung der verschiedenen Instrumente, Gebie-te und Inhalte im Gange. Insbesondere wird ein neuer Zonenplan über alle Ortsteile und ein neues Bau- und Zonenreglement für das ganze Gemeindegebiet erarbeitet. Dies ist eine gros-se Herausforderung, weil auch andere laufende Planungen Einfluss haben und fortwährend in die Überarbeitung miteinbezogen werden:

- Linienführung Entlastungsstrasse
- Infrastruktur Bärgmättli
- Fleckenplanung
- Testplanung Röteli-Bifang


Für die Gemeinde gilt es die nötigen Entscheide zu treffen, wo und wie sich das Zentrum in der Zukunft entwickeln soll. Dafür hat am 26. November 2015 eine öffentliche Ideenwerkstatt zum Zentrum Beromünster stattgefunden. Der Gemeinderat hat anschliessend entschieden, mit einer Testplanung die konzeptionellen Grundlagen für die Weiterentwicklung des Zentrums Beromünster in den Gebieten «Röteli» und «Bifang» zu schaffen.  Die Zwischenergebnisse wurden an einer zweiten öffentlichen Ideenwerkstatt am 6. September 2016 der Bevölkerung präsentiert.

III. Testplanung Röteli-Bifang


Im Rahmen der laufenden Revision der Ortsplanung sollen die unterschiedlichen Entwicklungsgebiete aufgrund eines städtebaulichen Gesamtkonzepts in noch zu definierende Zonen um- bzw. eingezont werden.
Der Gemeinderat hat über die Gebiete Röteli-Bifang eine Testplanung durchgeführt, welche ein städtebauliches Gesamtkonzept über die Entwicklungsgebiete unter Berücksichtigung der künftigen Entlastungsstrasse und deren Auswirkungen auf den Verkehr und die Nutzungen im Zentrum erarbeitet hat. Dabei hat die Gemeinde Beromünster kreative und zukunftsweisende Vorschläge erwartet, die auf einer gesamtheitlichen Betrachtung von Städtebau, Verkehr, Gestaltung, wirtschaftlichen Nutzungen und Rücksichtnahme auf bestehende Quartiere (insb. zu vermeiden ist Ausweichverkehr durch den Flecken) aufbauen. Die Testplanung wurde im Mai 2017 abgeschlossen. Im Detail wird auf den Synthesebericht verwiesen.